Behandlung

Die klassisch homöopathische Behandlung beginnt mit der Erstanamnese, der Fallaufnahme.

Dafür werden in der Praxis ca. 1 bis 2 Stunden benötigt. Bei der Erstanamnese geht es um die chronologische Erfassung der Beschwerden und die reinen Symptome. Im Vordergrund stehen die individuellen Merkmale einer Erkrankung mit allen dazugehörigen Modalitäten.

Modalitäten sind Angaben zu allen persönlichen Begleitumständen, wie Verbesserungen, Verschlimmerungen, Tages-/Jahreszeiten, Ängste, Kummer usw.. Für viele Patienten und Patientinnen ist es ungewöhnlich, so viele, detaillierte Fragen gestellt zu bekommen. Je klarer und umfassender sich das Beschwerdebild darstellt, desto effektiver kann die Behandlung darauf abgestimmt werden.

Bei der anschließenden Repertorisation wird das homöopathische Mittel sowie die Verdünnung (Potenz) der homöopathischen Arznei festgelegt. Der Patient bekommt eine Verordnung der Arznei mit der entsprechenden Einnahmeverordnung.

Bei den nachfolgenden Konsultationen, die in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten dauern, wird der bisherige und weitere Verlauf besprochen.

Mein Anliegen ist es, eine Person in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Jeder Mensch ist ein individuelles Wesen, also einmalig. Diese Einmaligkeit zeigt sich auch in der Art seiner Erkrankung oder auch der psychisch emotionalen Dysbalance. Durch den Einsatz klassisch homöopathisch ausgewählter Arzneien ist es möglich, ein ins Ungleichgewicht geratenes System (Einheit von Körper und Seele) wieder ins gesunde Fahrwasser zu geleiten.

Zum anderen versuche ich Anregungen zu geben, evtl. eingefahrene Lebensmuster zu verlassen, Verhalten zu überdenken und bei Bedarf zu ändern. Ordnung zu schaffen im äußeren wie im inneren Leben, Krisen zu vermeiden oder zu bewältigen helfen steht für mich im Vordergrund meiner Arbeit – neben der korrekten und klassischen Suche nach dem treffendsten homöopathischen Mittel.

In einer modernen Welt der Reizüberflutung, der Konsumsucht, der Entwertung und dem Mangel an Anerkennung für den Einzelnen, tut es gut sich auf wesentliche Dinge in diesem Leben hier und jetzt zu besinnen. Hier kann ein klärendes Gespräch für Klarheit sorgen.

Die selbstverantwortliche und ehrliche Mitarbeit des Patienten setze ich bei der Behandlung voraus!

Übrigens: Die Schweigepflicht Dritten gegenüber gilt für Heilpraktiker ebenso wie für Ärzte.